Über mich

Professor emeritus Dr. iur., Mailto: klk@hotmail.ch

Curriculum Vitae


In summary:

Professor Emeritus. Prior Chair of Penal Law, Criminology and Philosophy of Law at the Law Faculty of the University of Bern / Switzerland. Now teaching at the Law Faculty of the University of Lucerne / Switzerland.
Persönliches

Geboren am 16. September 1947 in Saarbrücken, damals autonomes Saargebiet.
Deutsche und Schweizerische Staatsbürgerschaft.
Sprachen: deutsch (Muttersprache), französisch (fließend in Wort und Schrift), englisch (fließend in Wort und Schrift), italienisch (passiv und aktiv Grundwortschatz).

Ausbildung

1953-1966 Schulen in Saarbrücken, Abitur am Gymnasium am Schloss
1966-1971 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität des Saarlandes
1966-1967 Première Année der französischen License en Droit am Institut d’Études Juridiques Françaises der Universität des Saarlandes
1969-1973 Studium der Philosophie und der Soziologie an der Universität des Saarlandes
1971 Erste Juristische Staatsprüfung mit Auszeichnung
1971 - 1973 Juristischer Vorbereitungsdienst (Gerichtsreferendariat)
1973 Zweite Juristische Staatsprüfung mit Auszeichnung
1976 Promotion zum Doktor des Rechts an der Universität des Saarlandes (summa cum laude)

1983 Habilitation (venia legendi) an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes



Berufliche Tätigkeiten

1974-1976  vollbeschäftigter Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechts- und Sozialphilosophie der Universität des Saarlandes

1976  Staatsanwalt im Saarland


1977-1980  Richter im Saarland, tätig am Amtsgericht als Strafrichter, Jugendrichter und Vollzugsleiter einer Jugendarrestanstalt 


1980-1981  Beurlaubung aus dem Justizdienst, Vertretung einer Professur (C 4) für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität Bremen


1981-1984  wiederum Richter im Saarland, tätig am Landgericht (Schwurgericht, Jugendstrafkammer, Strafvollstreckungskammer)


1983-1984  Privatdozent für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie an der Universität des Saarlandes


seit 1984  mehrere Berufungen auf Professuren in Deutschland und der Schweiz


1984-2013  Ordinarius für Strafrecht, Kriminologie, Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie an der Universität Bern, Mitdirektor der Departemente für Strafrecht und Kriminologie sowie für Rechtswissenschaftliche Grundlagenfächer


1989-1990  Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und Vorsteher der Juristischen Abteilung der Universität Bern


1990  Ablehnung des Amts eines Generalstaatsanwalts im Saarland


1997  Gastprofessor an der University of British Columbia / Canada und an der School of Criminology der Simon Fraser University / Canada


2001  Gastprofessor an der Kansai University, Osaka / Japan



2004  Gastprofessor an der China University of Political Science and Law, Beijing / China


2004-2013  Gründungspräsident der School of Criminology, International Criminal Law and Psychology of Law (SCIP) der Universität Bern


2009-2013  Gründungspräsident der Berner Graduiertenschule für Strafrechtswissenschaft (BGS) an der Universität Bern



2013  Emeritierung als Ordinarius an der Universität Bern


Nebenberufliche Tätigkeiten (Auswahl)

1981 Prüfer für das Abschlussexamen beim Ausbildungs- und Prüfungsamt für die Einstufige Juristenausbildung in Bremen in den Fächern Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie
1983 – 1984 Prüfer für die Erste und die Zweite Juristische Staatsprüfung im Saarland in den Fächern Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie und Rechtstheorie
1987 – 2006 Prüfer für das Fürsprecherexamen des Kantons Bern in den Fächern Strafrecht und Strafprozessrecht
1987 - 1989 Delegierter des Schweizerischen Bundesamtes für Justiz zu strafrechtlichen und kriminologischen Konferenzen des Europarates
1988 – 1992 Einladungen des Sekretariats des Europarates zu Referaten auf Tagungen für Experten aus mittel- und osteuropäische Staaten in den Bereichen Strafrecht und Kriminalpolitik
1987 – 1993 Mitglied der Expertenkommission des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes für die Revision des Allgemeinen Teils des Schweizerischen Strafgesetzbuches, des Dritten Buches und des Jugendstrafrechts
1989 – 1990 Gutachter für das Eidgenössische Bundesamt für Gesundheit über rechtliche Fragen im Zusammenhang mit AIDS
1990 Beratung des Schweizerischen Bundesamtes für Justiz im Zusammenhang mit Ergänzungsvorschriften zum Straftatbestand der Geldwäscherei
1990 – 1991 Beratung des Schweizerischen Bundesamtes für Justiz im Zusammenhang mit einem Straftatbestand der Rassendiskriminierung
1991 – 1992 Erarbeitung eines Vorentwurfs zur Verstärkung des strafrechtlichen Schutzes der Umwelt nebst Begleitbericht im Auftrag der Schweizerischen Bundesregierung (mit Guido Jenny)
1991 – 1994 Begleitforschung zur probeweisen Einführung der Gemeinnützigen Arbeit im Kanton Bern im Auftrag des Kantons und des Bundes
1994 – 2000 Mitglied des Conseil Scientifique der Groupe Européen de la Recherche sur les Normativités (GERN), Berufung durch den französischen Conseil National de la Recherche Scientifique (CNRS)
1995 Gutachter für die Max-Planck-Gesellschaft im Rahmen der Wiederbesetzung des Direktoriums des Max-Planck-Instituts für Ausländisches und Internationales Strafrecht in Freiburg im Breisgau (Nachfolge Günther Kaiser)
1995 – 2002 Mitglied der Gutachtergruppe des Nationalen Forschungsprogramms 40 (Gewalt im Alltag und Organisierte Kriminalität) des Schweizerischen Nationalfonds
1997 Beratung des Schweizerischen Bundesamtes für Justiz im Zusammenhang mit einem Straftatbestand des Völkermordes
1997 – 1999 Experte beim Europarat im Committee of Experts on the Implementation of European Rules on Community Sanctions and Measures (PC-ER)
1998 - 2004 Gründungspräsident des Berner Forums für Kriminalwissenschaften, seither Vorstandsmitglied
1999 Analyse der Rechtsprechung zum Opferhilfegesetz im Auftrag des Schweizerischen Bundesamtes für Justiz
2002 - 2007 Präsident der Kommission zur Verleihung des Theodor-Kocher-Preises der Universität Bern

2002 -2010 Lehrauftrag für Kriminologie an der Universität Freiburg
2005 Gutachten für die Max-Planck-Gesellschaft im Zusammenhang mit der Gründung einer Doktorandenschule (REMEP)
2008 - 2013 Mitglied des Fachbeirates des Max-Planck-Instituts für Ausländisches und Internationales Strafrecht in Freiburg im Breisgau / Deutschland
2011 Präsident des Expertengremiums der Hans-Sigrist-Stiftung für die Vergabe des mit 100`000 Schweizer Franken dotierten Hans-Sigrist-Preises
2011 Externes Mitglied der Berufungskommission zur Wiederbesetzung des Lehrstuhls für Strafrecht und Kriminologie an der LMU München (Nachfolge Heinz Schöch)
2014 (Einziger) Gutachter im Berufungsverfahren W3-Professur Universität Göttingen und Direktorium des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen


seit 2014  Beratungen / Expertisen für verschiedene staatliche, überstaatliche und nichtstaatliche Institutionen

seit 2018  Lehrauftrag für Kriminologie an der Universität Luzern
 

Ehrungen
1978 Verleihung des Dr. Eduard-Martin-Preises für hervorragende Promotionsleistungen
2001 Ehrenmitglied der Japanischen Gesellschaft für Strafrecht
2010 Ehrenmedaille der Universität Byalistok/ Polen
2012 Senior Fellow des Wissenschaftskollegs der Alfried Krupp-Stiftung

Ständige Herausgeberschaften, Redaktionskomitees

Schweizerische Kriminologische Untersuchungen (Geschäftsführender Herausgeber)
Schweizerische Zeitschrift für Strafrecht (Mitherausgeber)
Schweizerische Zeitschrift für Kriminologie
Dei delitti e delle pene
Acta Criminologica. Southern African Journal of Criminology
Neue Kriminalpolitik


Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Vereinigungen

American Society of Criminology
Association Internationale de Droit Pénal
Berner Forum für Kriminalwissenschaften
Bernischer Hochschulverein
Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie (GIWK)
Groupe Européen de la Recherche sur les Normativités (GERN)
Internationale Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie
Schweizerische Arbeitsgruppe für Kriminologie
Schweizerischer Juristenverein
International Society for Criminology
Vereinigung für Rechtssoziologie






Kunz, Karl-Ludwig / Tobias Singelnstein

Kriminologie

Eine Grundlegung






«UTB» Band 1758. 7.,  grundlegend überarbeitete Auflage 2016. XVI + 435 Seiten, 40 Schaubilder, kartoniert, EUR 24.99 (D) / CHF 32.50 (UVP) ISBN 978-3-8252-4683-9 Haupt Verlag www.haupt.ch

Leseprobe/ Extraits: https://books.google.ch/books?hl=de&lr=&id=5VgrDQAAQBAJ&oi=fnd&pg=PR3&dq=Karl+Ludwig+Kunz&ots=X9fCbhjEEW&sig=bTW03eMhusev0HsTXEGp-3rCcTE&redir_esc=y#v=onepage&q=Karl%20Ludwig%20Kunz&f=false

Besprechungen in :

Stephan Bernard, Plädoyer 2/17, S. 55: "Das Buch wird in siebter Auf­lage vorgelegt, erstmals aber nicht vom Berner Emeritus ­allein, sondern in Co-Autorenschaft mit dem Berliner Professor Tobias Singelnstein. Das Werk bleibt indes seiner Zielsetzung treu: Es ist nach wie vor in umfassendem Sinn geistes- und sozialwissenschaftlich angelegt und bewegt sich in der Tradition der kritisch-autonomen Kriminologie als Reflexions­disziplin. Es will Grundlagen vermitteln, zum Nachdenken ­anregen und gleichzeitig Quelle für ­Wissenschaft und Rechts­praxis sein – diesen hohen ­Anspruch löst es vollständig ein ...Ein Muss für kritische Strafrechtler." 

Christoph Willms, TOA-Magazin Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktschlichtung 1/17, S. 33: "... geht es den Autoren nicht um die Vermittlung von möglichst einfach und komprimiert dargestellten Erkenntnissen der Mainstream-Kriminologie. Sie gewähren der Leserschaft stattdessen einen umfassenden Einblick in sämtliche Facetten des kriminologischen Diskurses und laden zum Selbstdenken ein. Wer diese Einladung annimmt, erhält einen anderen, neuen Blick auf Kriminalität, Kriminalpolitik und Gesellschaft... Eine Pflichtlektüre für alle, die im Studium und Beruf dem vielseitigen Themenkomplex Kriminalität begegnen." 

Christian Grafl, Journal für Strafrecht JSt 3/2017 S. 264: "... Als kritischer Strafjurist muss man irgendwann beginnen, den empirischen Forschungsstand nachzulesen. Und das vorliegende Buch ist eine hervorragende (und dazu noch sehr preiswerte) Möglichkeit, diesen Prozess zu starten." 

Stephan Quensel, Kriminologisches Journal 2017, 243-247: "... lässt auch diese ‚Kriminologie‘, nunmehr mit einem kritischeren Touch, entscheidende Fragen (die auch die Studierenden stellen sollten) offen... Es ist eben nur
eine ‚Grundlegung‘."




Karl-Ludwig Kunz / Martino Mona

Rechtsphilosophie, Rechtstheorie, Rechtssoziologie. Eine Einführung in die theoretischen Grundlagen der Rechtswissenschaft 

Uni-Taschenbücher - mittlere Reihe 2788, 319 S., 37 Abb., ISBN: 978-3-8252-4190-7
1. Auflage: 2006
2. Auflage: 2015
DOI: 10.13140/2.1.1320.7842





Besprechungen von 

Christopher Pollmann: ZSR 2008, 447-449; 

ZfR Soz. Bd. 28 Heft 2, 287-289; ZPol Bibliografie 0107; 

Benjamin Lahusen, Dieter Simon: KritV 2007, 40-45

www.amazon.de

Dieses Buch bietet eine einführende Gesamtdarstellung der theoretischen Grundlagenfächer der Rechtswissenschaft (Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie). Zusammenfassungen und Denkfenster im Text regen zum aktiven Nachdenken an. Bei den meisten Abschnitten sind Hinweise auf Lektüreempfehlungenvorangestellt. Das Buch stellt den aktuellen theoretischen Diskussionsstand dar und soll- die Fähigkeit vermitteln, sich in kohärenter Weise mit den Funktionen des Rechts auseinander zu setzen;- die Reflexion über das Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit anregen;- zur Klärung der Wissenschaftlichkeit der Jurisprudenz beitragen, indem die Begründungszusammenhänge juristischen Argumentierens bewusst gemacht werden.



 Kriminologie

6., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage 2011XIII + 423 Seiten, 25 Schaubilderkartoniert, 15 x 21,5 cm, 656 CHF 35.90 / EUR 24.90 (D) / EUR 25.60 ISBN 978-3-8252-3591-5. Auflage: 2004. 4. Auflage: 2003. 3. Auflage: 2001 2. Auflage: 1981. 1. Auflage: 1994
DOI: 10.13140/2.1.3417.9364







Besprechungen der 5. Auflage von Javier Gamero Kinosita.

Besprechungen der 4. Auflage von Fritz Sack, Das andere Lehrbuch - Prinzip Hoffnung?- Rezensionsessay zur neuen Auflage von Karl-Ludwig Kunz: Kriminologie. Eine Grundlegung. In: Kriminologisches Journal, Heft 1/2006, S. 49-61; Criminologia, http://criminologia.de/studium/kriminologische-lehrbucher/.

Besprechungen der 3. Auflage von Marek Fuchs www.socialnet.de www.amazon.de ; Horst Schüler-Springorum: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, 86. Jahrgang - Heft 3 - 2003, S. 240-245;Christian Grafl: Österr. Juristenzeitung [2003] 11, S. 440 (pdf, 8KB)

Das Buch ist ein Lehrbuch und ein Nachschlagewerk, doch es ist hoffentlich mehr. Es unternimmt eine „Darstellung“ der Kriminologie im doppelten Wortsinne: Indem eine Bestandsaufnahme des Fachs präsentiert und zugleich dem Umstand Rechnung getragen wird, dass jede Präsentation eine Inszenierung ist, die aus Geschriebenem auswählt, es szenisch verdichtet und zu einem neuen Gesamtbild arrangiert.
Mit einiger Vermessenheit könnte man das Werk als eine Denk-Schrift bezeichnen. Erstrebt wird eine durchaus anspruchsvolle, doch allgemeinverständliche Vermittlung des Standes der allgemeinen Kriminalitätsforschung. Das Buch setzt auf die entlarvende Kraft des Nach-Denkens über eine Disziplin, über die schon manch Gescheites gedacht und gesagt worden ist. Die Philosophie bezeichnet dieses Vorgehen als Re­flexion; burschikoser könnte man – mit Horst Schüler-Springorum – von einem „think twice“ reden. Solches Denken hat mit Ver­ständigung zu tun, die darauf hofft, dass der Funke des Gedankens auf die Leserin und den Leser überspringen und dort ein Feuerwerk von Assoziationen auslösen möge, die im Buch nicht einmal im Keime angelegt sind.
Erstrebt wird so etwas wie eine Unterhaltung, durchaus in der doppelten Bedeutung von Dialog wie Divertimento. In der Wiener Klassik bezeichnet Divertimento ein in meist kleiner Besetzung aufge­spieltes Instrumentalwerk, dazu bestimmt, eine tafelnde Gesellschaft zu unterhalten. Die unterhaltsame Zerstreuung der kriminologischen Tafelrunde verfolgt ver­schiedene Anliegen: Sie will gewisse inhaltli­che Aspekte des Gesprächs aufgreifen und vertiefen, mittlerweile gängige Be­trachtungswinkel erweitern und zu einer Verständigung über Gemeinsames und Trennendes anregen. Um einen hoch gegriffenen Vergleich zu wagen: Die verfolgten Anliegen lassen sich in der Aussage bündeln, die Ludwig Wittgenstein seiner berühm­ten Logisch-Philosophischen Abhandlung vorangestellt hat: Der „Zweck“ des Buchs „wäre erreicht, wenn es einem, der es mit Verständnis liest, Vergnügen bereitete“[1].
Lesefreundlichkeit wird durch eine Reihe von Vorkehrungen erstrebt. Den meisten Abschnitten sind knappe Lektüreempfehlungen vorangestellt, die Hinweise für eine vertiefende Befassung etwa zur Prüfungsvorbereitung geben. Querverbin­dungen im Text sind durch Verweise auf Vorangehendes (< § ... Rn ...) und Nachfolgendes (> § ... Rn ...) leicht nachvollziehbar. Tabellen und Schaubilder sollen komplexe Aussagen anschaulich machen. Das Stichwort­register erlaubt die rasche punktuelle Information. Das verwer­tete Schrifttum ist im Literaturverzeichnis dokumentiert. Die berücksichtigte Literatur stellt eine Auswahl dar, die versucht, die Vielfalt der Sichtweisen einzufangen. Vollständigkeit anzustreben wider­spräche der Konzeption des Buchs.




[1] Wittgenstein 1969, Vorwort.


Die wissenschaftliche Zugänglichkeit von Kriminalität
Die wissenschaftliche Zugänglichkeit von Kriminalität. Ein Beitrag zur Erkenntnistheorie der Sozialwissenschaften

2008 Deutscher Universitäts-Verlag und VS Verlag für Sozialwissenschaften VS Research130 S.I SBN: 978-3-8350-7018-9 25.90 EUR / 45.90 Sfr.

Auch als eBook pdf .
 ISBN: 9783835070189
Access by Springer: http://link.springer.com/book/10.1007/978-3-8350-5547-6



Leseprobe: Extraits:

https://books.google.ch/books?hl=de&lr=&id=wYxGPQWGKvUC&oi=fnd&pg=PA7&dq=Die+wissenschaftliche+Zug%C3%A4nglichkeit+von+Kriminalit%C3%A4t&ots=jc_hgtySPz&sig=L1q7xZI85VzTen9YNtWLGdMie_M&redir_esc=y#v=onepage&q=Die%20wissenschaftliche%20Zug%C3%A4nglichkeit%20von%20Kriminalit%C3%A4t&f=false

Besprechungen von 

Michael Walter, MSchrKrim 92. Jahrgang - Heft 4 2009, S.414-416;  

Jan Werheim, Soziologische Revue 3/2010: "Es ist ein grosser Verdienst von Kunz, derzeit ein solches Buch auf den Markt gebracht zu haben. Man wünscht sich eine weite Verbreitung und am besten eine doppelte Neuauflage: eine als Einführungs- und Lehrbuch verfasste, und eine etwas weniger redundant argumentierende und dafür noch stärker wissenschaftstheoretisch orientierte Fassung [...]." 

Holger Plank, Polizei Newsletter, http://www.polizei-newsletter.de/books/2015_Rezension_Karl-Ludwig_Kunz_Plank.pdf 



Traditionell versteht sich die Kriminologie als erfahrungswissenschaftliche Disziplin, die Kriminalität mittels quantifizierender Methoden der Sozialforschung möglichst rational zu begreifen sucht. In seiner für die sozialwissenschaftliche Theoriedebatte ertragreichen Standortbestimmung kritisiert Karl-Ludwig Kunz den trügerischen Schein objektiver Tatsachenbeobachtung. Die Auseinandersetzung damit, ob wirklich gezählt wird, was man zu zählen vorgibt, und was es bedeutet, nur „Indikatoren“ für das eigentlich Interessierende erheben zu können, schafft die Basis dafür, die Kriminologie an einem kulturwissenschaftlichen Horizont auszurichten.



Soziale Reflexivität und qualitative Methodik. Zum Selbstverständnis der Kriminologie in der Spätmoderne (Hrsg. mit C. Besozzi)

2003, 229 S. ISBN 3-258-06657-4 (Haupt), Reihe: Schweizerische Kriminologische Untersuchungen.Beiträge von H.-J. Albrecht (Freiburg i. Br.), Claudio Besozzi (Quebec/Kanada), Byung-Sun Cho (Korea), Raffaele de Giorgi (Lecce/Italien), Heike Jung (Saarländische Universität), K.-L. Kunz (Bern), Ronnie Lippens (KeeLe University/GB), Gabriele Löschper (Hamburg), Tamar Pitch (Univ. di Camerino/Italien), Fritz Sack (Hamburg), Karl F. Schumann

Besprechung von Reinhard Kreissl: Kriminologisches Journal (KrimJ) 2006, 233 ff.




Bürgerfreiheit und Sicherheit. Perspektiven von Strafrechtstheorie und Kriminalpolitik

Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt am Main, New York, Oxford, Wien (Peter Lang) 2000244 Seiten. ISBN 3-906764-42-7







Besprechung von Marcel A. Niggli: Schweiz. Zeitschr. f. Strafrecht 119 (2001), 99 f.



Kriminalpolitik in Entenhausen Vom Umgang mit Kriminalität bei Micky Maus & Co. (mit Roger Sidler)

Basel, Genf, München (Helbing & Lichtenhahn) 1999 114 Seiten. ISBN 3-7190-1769-9
DOI: 10.13140/2.1.4466.5129 









TV-Sendung dazu

Besprechungen von Michael Stolleis: Frankfurter Allgemeine Zeitung 3.12.1999; Hermann Unterstöger, Süddeutsche Zeitung 22.11.1999; Benedikt Eppenberger: Der Bund 8.11.
1999; www.morgenwelt.de
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezension-sachbuch-die-polizei-laesst-mit-sich-spassen-11312348.html



Das strafrechtliche Bagatellprinzip. Eine strafrechtsdogmatische und kriminalpolitische Untersuchung

Schriften zum Strafrecht, Band 57Berlin (Duncker & Humblot) 1984370 SeitenISBN 3-428-05675-2












Besprechungen von Günter Stratenwerth: Schweiz. Zeitschr. f. Strafrecht 105 (1988), 245; Heinz Zipf, Zeitschr. für die Gesamte Strafrechtswissenschaft 98 (1986), 89; Günther Kaiser, Schweiz. Juristenzeitung 1986, 397; Franz Streng, Kriminologisches Journal 1986, 235; Jürgen Baumann, Neue Jurist. Wochenschrift 1985, 1948; Bernd Wehner, Kriminalistik 39 (1985), 168




Die analytische Rechtstheorie: Eine "Rechts"- theorie ohne Recht? Systematische Darstellung und Kritik

Schriften zur Rechtstheorie, Heft 59. Berlin (Duncker & Humblot) 1977, 142 Seiten ISBN 3-428-03881-9











Besprechungen von Gertrude Lübbe-Wolff: Rechtstheorie 11 (1980), 507; Michel Villey, Archives de Philosophie du droit 23 (1978), 439; Robert Walter, Juristische Blätter 1979, 168; Bibliographie der Sozialethik XI (1977-79), 519; V. Kube, Österr. Zeitschr. f. Öffentl. Recht 29 (1978), 382; J. Leyten, Nederlands Juristenblad 1978, 226























14. Kriminologie
7., grundlegend überarbeitete Auflage
mit Tobias Singelnstein
«UTB» Band 1758. XVI + 435 Seiten, 40 Schaubilder, kartoniert, EUR 24.99 (D) / CHF 32.50 (UVP) ISBN 978-3-8252-4683-9 Haupt Verlag www.haupt.ch






















13. Schweizerisches Strafrecht. Allgemeiner Teil 
IusMe Interaktives Lernsystem 
Lernkartei mit CD-Rom 

4. Auflage 
Schulthess Juristische Medien AG 
Zürich, Basel, Genf 2012 
332 Folien 
ISBN 978-3-7255-6621-1 
3. Auflage: 2009 
2. Auflage: 2006 
1. Auflage: 2003 



12. Kriminologie 
6. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage 
Haupt 
Bern, Stuttgart, Wien 2011 
UTB Uni-Taschenbücher – mittlere Reihe 1758, 
423 Seiten, 25 Schaubilder 
ISBN 978-3-8252-3591-8 
5. Auflage: 2008 
4. Auflage: 2004 
3. Auflage: 2001 
2. Auflage: 1998 
1. Auflage: 1994 


11. Die wissenschaftliche Zugänglichkeit von Kriminalität. 
Ein Beitrag zur Erkenntnistheorie der Sozialwissenschaften 
Deutscher Universitäts-Verlag und VS Verlag für Sozialwissenschaften VS Research 
Wiesbaden 2008 
130 Seiten ISBN 978-3-8350-7018-9
access: http://link.springer.com/book/10.1007/978-3-8350-5547-6

10. Rechtsphilosophie, Rechtstheorie, Rechtssoziologie. Eine Einführung in die theoretischen Grundlagen der Rechtswissenschaft 

(zusammen mit Martino Mona) 
 Haupt 
Bern, Stuttgart, Wien 
UTB Uni-Taschenbücher - mittlere Reihe 2788, 2006 
319 S., 37 Abb. 
ISBN 3-8252-2788-X 


9. Bürgerfreiheit und Sicherheit 
Perspektiven von Strafrechtstheorie und Kriminalpolitik

 Peter Lang 
Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt am Main, New York, Oxford, Wien 2000 244 Seiten ISBN 3-906764-42-7 









8. Kriminalpolitik in Entenhausen. 
Vom Umgang mit Kriminalität bei Micky Maus & Co. 
(zusammen mit Roger Sidler) 
 Helbing & Lichtenhahn 
Basel, Genf, München 1999 114 Seiten ISBN 3-7190-1769-9 


7. Bericht und Vorentwurf zur Verstärkung des strafrechtlichen Schutzes der Umwelt 
(zusammen mit Guido Jenny) 

 Neue Literatur zum Recht Helbing und Lichtenhahn 
Basel, Genf, München 1996 194 Seiten ISBN 3-7190-1540-8 









6. Gemeinnützige Arbeit - Modellversuch im Kanton Bern. Auswertungsbericht 
(zusammen mit Thomazine von Witzleben) 
 Schweizerische Kriminologische Untersuchungen Band 8 Haupt 
Bern, Stuttgart, Wien 1996 203 Seiten ISBN 3-258-05368-5


5. Drei Gutachten über rechtliche Fragen im Zusammenhang mit AIDS. Fragen der 

Partnernotifikation, des Contact Tracing und der HIV-Tests aus der Sicht des Verfassungs- und Verwaltungsrechts, des Zivilrechts und des Strafrechts 
(zusammen mit Olivier Guillod und Christoph Andreas Zenger) 

 Hrsg. v. Bundesamt für Gesundheitswesen und Aids Info Docu Schweiz Abhandlungen zum schweizerischen Recht. Neue Folge, Heft 529 Stämpfli 
Bern 1991 395 Seiten ISBN 3-7272-0173-8 







4. Vorbeugen statt Verfolgen. Polizeiliche Prävention von Kriminalität - ein Konzept mit Zukunft? 
 Schweizerische Kriminologische Untersuchungen Band 1 
Haupt 
Bern und Stuttgart 1987 60 Seiten ISBN 3-258-03825-2 

3. Das strafrechtliche Bagatellprinzip. Eine strafrechtsdogmatische und kriminalpolitische Untersuchung 
 Schriften zum Strafrecht, Band 57 Duncker & Humblot 
Berlin 1984 370 Seiten ISBN 3-428-05675-2 

2. Die Einstellung wegen Geringfügigkeit durch die Staatsanwaltschaft (Paragraphen 153 Abs. 1, 153 a Abs. 1 StPO). Eine empirische Untersuchung in kriminalpolitischer Absicht 
 Forum Rechtswissenschaft Band 5 Athenäum 
Königstein/Taunus 1980 114 Seiten ISBN 3-7610-6314-8 

1. Die analytische Rechtstheorie: Eine "Rechts"- theorie ohne Recht? Systematische Darstellung und Kritik 
 Schriften zur Rechtstheorie, Heft 59 Duncker & Humblot 
Berlin 1977 142 Seiten ISBN 3-428-03881-9